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Kapitel 1

Kapitel 1

Kougaiji, der junge Vampir, dessen Lebensalter gerade einmal 20 Menschenjahre betrug, lief hungrig durch Nazdrin. Es war dunkel, wie jeden Tag und Nacht. Nazdrin war die Stadt der Vampire, nie fiel ein Sonnenstrahl auf diese Stadt, immer war es der Mondschein der die Stadt erstrahlen lies. Es war gerade um Mitternacht und der Vollmond schien in seiner ganzen Pracht. Die tiefbraunen Augen des Vampirs huschten durch die Straße. Er beachtete die Nazgul, die auf ihren schwarzen Pferden durch die Straßen ritten, oder auf ihren Drachen über die Stadt hinweg flogen, nicht. Er störte sich schon lange nicht mehr an dieser Patroullie der Nazgul. Sie suchten nach Fremden, nach denen den der Aufenthalt in Nazdrin verboten war.
Sein Mantel wehte leicht im Wind, als er an einer Seitenstraße stehen blieb. Er spürte eine Aura, sie gehörte keinem Menschen und keinen Vampiren. Er schien zu überlegen, was er da spürte, dann fiel es ihm ein…
Ein lächeln zierte seine Lippen, ein hinterhältiges, kühles lächeln. Seine Schritte, nachdem er diese wieder aufnahm, führten ihn in eine Gasse, wo er denjenigen erkannte, den er gesucht hatte. Es war kein Fremder für ihn, doch es war schon einige Jahre her, als sie sich das letzte Mal gesehen hatten. „Guten Abend, Yaîn“ Der Eismagier drehte sich ruckartig um. Seine Haut war blass, genauso wie damals und auch dieselben Eisblauen Augen besaß er. „Kou…Kougaiji!?“ er schien erschrocken, darüber den Vampiren wieder zu sehen. Sachte und kaum erkennbar nickte der Vampir mit dem Kopf, während er näher trat. Sie waren nicht das, was man Freunde nennen konnte. Der Magier, der sich in viele verschiedenen Rollen versetzen konnte, fasste an sein Schwert „Na na na… Wer wird denn da so Unhöflich sein?“ fragte er Yaîn mit gesenkter Stimmlage. Der Magier, Jäger oder wie man ihn sonst noch nennen mochte, blieb fest vor ihm stehen. Er zeigte keine Angst, genauso wie sein Gegenüber. „Was willst du von mir?“ fragte Yaîn bestimmt. „Das wirst du noch merken!“ lächelte Kougaiji, ehe Yaîn reagieren konnte, vergruben sich bereits die Zähne des Vampirs in dem zärtlichen Fleisch des Jägers. Der Jäger stöhnte vor schmerz, zog scharf die Luft ein. Sofort krallten sich seine Hände in die Schultern des jungen Vampirs.
Kougaiji spürte wie das Blut seine Kehle hinunter lief, es war süß, köstlich. Die Schlagader des Jägers begann unter den Zähnen des Vampirs zu pulsieren, pumpte noch mehr Blut durch seinen Körper und beforderte es schließlich die Kehle des Vampirs hinunter, der es genüsslich aufsog. Er saugte das lebend spendete Gesöff, als könnte es das letzte Mal sein, das er Blut zu sich bekam. Als er von dem Jäger abließ, der nun eigentlich tot sein müsste, hielt sich dieser immer noch an ihm fest. Er drängte den Vampiren zurück und sah ihm dabei fest in die Augen. Kougaiji spürte plötzlich die kühle Wand an seinem Rücken. „Denkst du, das ich davon sterben werde?!“ Der Jäger lachte leise und versetzte Kougaiji eine Gänsehaut am Körper. „Ich bin ein Jäger, ein Magier… Ich kann alles sein was ich möchte!“ es klang wie eine Drohung in den Ohren des Vampirs „Und ich habe die Möglichkeit, mein Blut laufen zu lassen, ohne das ich dabei Sterbe! Mein Körper produziert direkt neues Blut für mich…“ Kougaiji sah ihn unsicher an, wollte Yaîn ihn nun töten? Der Vampir drückte seinen Körper dichter an die Wand, da er sonst keine andere Chance hatte dem Jäger auszuweichen und nicht so nahe zu sein. Yaîn hingegen, spürte wie Kougaiji sich seinen Berührungen entzog und folgte ihm sofort mit seinem Körper, drückte ihn mehr gegen die Wand. „W-Was hast du vor?“ wollte der Vampir wissen. „Ich könnte dich töten… und ich hätte keinerlei Gewissens bisse dabei!!!“ bekam er als Antwort. Kougaiji schluckte bei diesen Worten. Wäre das sein Ende? Würde er nun von demjenigen getötet, den er eigentlich als erstes töten wollte?
„Das… könntest du“ flüsterte der Vampir zustimmend. Ja, er kannte den Jäger und schon damals hatte der Jäger, ohne mit der Wimper zu zucken, Leute umgebracht und Kougaiji wusste auch, das Yaîn keine Probleme damit haben würde, ihn den Erdboden gleich zumachen. „Du hast Angst“ die Lippen des Jägers formten sich zu einem lächeln. Andächtig strichen seine Lippen über die Haut des Vampirs, berührten seinen Hals. Erneut schluckte Kougaiji. „Deine Furcht kann man riechen“ fuhr der Jäger weiter. Der Vampir antwortete nicht, er hätte Lügen müssen, um Yaîn zu widersprechen. Ja, er hatte Furcht. Kougaiji´s Hände drückten sich flach gegen die Wand. Er wollte und konnte Yaîn nicht berühren, konnte sich nicht bewegen und denken konnte er ebenfalls nicht. Yaîn raubte ihm seinen Verstand, brachte alles in ihm durcheinander. „Lass…mich gehen“ flüsterte Kougaiji, während Yaîn ihm andächtig über die Wange strich und ihn gleichzeitig noch mehr gegen die Wand drückte. „Nein!“ antwortete Yaîn. Er wollte Kougaiji Angst einjagen, dieses Erlebnis unvergesslich machen. Er liebte es, Angst von anderen zu spüren, das war so zu sagen sein Hobby. Die Lippen des Jägers wanderten über Kougaiji´s Kinn und mit der Zungenspitze fuhr er über dessen Lippen. Der Vampir hielt den Atem an, er hatte Angst vor dieser Berührung, wieso wusste er eigentlich selbst nicht. Ein Schauer lief über seinen Rücken, während der Jäger sachte seine Lippen spaltete und ihn dazu aufforderte, den Zungenkuss zu erwidern. Kougaiji´s Augen weiteten sich, starrten Yaîn in die seinen. Ja, Yaîn sah ihn an und ein geheimnisvolles Funkeln lag in diesen Eisblauen Augen. Der Vampir schluckte schwer. Sein Körper rief nach der nähe des Jägers, anderer seits wollte er sich ihm auch entziehen.
Sein Körper wusste zwei Dinge: Erregung und Furcht.
Es dauerte seine Zeit, bis Kougaiji zögerlich und zurückhaltend den Kuss erwiderte. Plötzlich spürte der Vampir wie ihn ein Verlangen überrannte. Verlangen, das der Jäger ohne Probleme an dessen Unterleib spüren konnte, was er auch mit Genuss zu tun schien. Es dauerte nicht lange, bis Pure Erregung und Leidenschaft in dem Kuss der Beiden lag.
Kougaiji spürte wie sein totes Herz begann lauter zu pochen und wie sein lebloses Blut anfing zu brodeln. Sein Atem verschnellerte sich, seine Hände, die vorher an der Wand lagen, schlangen sich zögerlich um den Körper des Jägers. Yaîn berührte Kougaiji´s Unterleib, schien ihm so nahe kommen zu wollen, wie noch nie. Es dauerte lange, ja wirklich sehr lange, bis Kougaiji wieder Herr über seine Gedanken und auch über seinen Körper wurde. Er drückte Yaîn bestimmt von sich weg, jedoch nicht zu viel. „Ich…ich bin kein Homo!“ sagte er unsicher, immer noch war er sehr Erregt. Yaîn lachte über diese Aussage und fasste plötzlich in den Schritt des Vampirs. Deutlich zuckte Kougaiji zusammen, erschrocken und doch voller verlangen. „Dafür, dass du kein Homo bist, schein ich dich sehr zu erregen, Kougaiji!“ Kougaiji schluckte, lehnte sich schwer gegen die Wand. „Lass das… ich bin nicht so wie du!“ sagte er leise, als Yaîn jedoch die Hand wegzog und sich von ihm wegdrehen wollte, hielt der Vampir ihn am Handgelenk fest. „Nein… doch nicht, komm wieder her!“ pure Erregung lag in seiner Stimme. Yaîn wendete den Blick wieder in die Augen des Vampirs, seine Mundwinkel zuckten zu seinem lächeln. Er trat wieder näher und legte einen Finger an die Lippen des Vampirs, dessen Wangen vor Hitze rötlich waren. Eigentlich hatte Kougaiji die Lippen des Jägers küssen wollen, allerdings spürte er nur seinen Zeigefinger. „Ich kenne dich zu gut, um das mit dir zutun!“ erklärte er mit ruhiger Stimme. „Weißt du… ich bin niemand, der sich auf jemanden einlässt den er schon gut kennt und dich, mein Lieber, kenne ich schon viel zu lange! Ich wollte dir nur Angst einjagen, aber woher hätte ich wissen sollen, das es dir so sehr gefällt?“ Yaîn´s Lippen schienen aus den Augen von Kougaiji total verführerisch zu sein. Die kleinen Bewegungen, wenn er sprach, lies ihn noch mehr nach ihm verzerren. Er wollte ihn und zwar jetzt. Ohne groß auf seine Worte zuhören, zog der Vampir die Hand seines Gegenübers von seinen Lippen, zog ihn an sich und verwickelte ihn wieder in einen leidenschaftlichen Kuss. Yaîn, der das eigentlich nur angefangen hatte um Kougaiji zu ärgern, erwiderte den Kuss dennoch genauso liebevoll. Kougaiji drückte Yaîn an sich, er wollte dieses Gefühl kennen lernen, wie es war mit einem Gleichgeschlechtlichem zu schlafen. „Verzeiht das ich störe…“ plötzlich trat eine Frau in die dunkle Gasse. Ihr Haar war braun und ihre Augen strahlend grün. Sie hatte ein recht üppiges Kleid an, das von ihrer wohlgeformten Brust sehr viel zeigte. Yaîn sah erschrocken auf, er kannte die Stimme. „Was willst du?“ knurrte er und drückte sich schlagartig von dem Vampiren weg, der nun versuchte seinen Mantel schnell um sich zu schlingen, da er ja doch ziemlich erregt war und das konnte man sicherlich auch gut erkennen. „Du weißt was ich möchte…“ ein lächeln zauberte sich auf ihre vollen roten Lippen. „Verschwinde! Du kommst es nicht!“ zischte Yaîn. Kougaiji sah zwischen den beiden schweigsam hin und her. Wer war diese Frau? Die Braunhaarige trat auf die Beiden zu, jedoch anstatt vor Yaîn stehen zu bleiben, trat sie an ihm vorbei und blieb dicht vor dem Vampiren stehen. Nun war sie es, die ihm über die Wange strich. Sie fesselte den Vampiren mit ihren grünen Augen, die in die seine stachen. „Diesmal hast du dir aber einen schönen Kurtisanen ausgesucht!“ (Kurtisanen = nette Umschreibung für Hure!) Geschockt sah Kougaiji zu der Frau „Wie bitte? Ich bin kein Kurtisan!“ murrte er. Yaîn trat auf die Beiden zu, zog die Frau von dem Vampiren weg „Lass ihn mein Kurtisan sein, wenn ich es unbedingt will!“ meinte er gleichgültig. Der Vampir sah beide einmal an. Er war kein Kurtisan, allerdings bemerkte er Yaîn´s Blick, der bedeuten sollte, er sollte lieber still sein, weshalb er es auch war. „Irane!“ Yaîn klang ganz und gar nicht erfreut. „Mit reden alleine, kannst du nichts bei mir bewirken…“ Irane seufzte, gelangweilt strich sie dem Jäger eine seiner hellen Strähnen aus dem Gesicht. „Du weißt wie ich Gewalt verachte…“ Yaîn zog eine Augenbraue hoch „Du und Gewalt verachten?“ er lachte trocken, bitter. „Du hast doch deine Soldaten… wofür benutzt du sie denn immer? Sie müssen doch den ganzen Dreck für dich erledigen!“ Irane drehte sich, mit letztem Blick zu Kougaiji, von den Beiden weg und verließ die Gasse „Wir sehen uns wieder, Yaîn!“ Der Jäger schnaufte verächtlich und er schien sich erwischt zu fühlen, wobei? Das war eine gute Frage. „Wer… Wer war das, Yaîn?“ fragte der Vampir und schien von einem auf das andere Mal ganz vergessen zu haben, was die beiden vorher vorgehabt hatten. „Das?“ Yaîn seufzte genervt „Das, Kougaiji, war meine Schwester… Meine Ordensschwester!“ Kougaiji schien nicht zu verstehen. „Deine… was?“ „Ordensschwester! Aber das musst du nicht verstehen, das ist eine viel zu lange Geschichte und ich habe kein Interesse daran, dir das zu erzählen!“ Eine Pause entstand, Inder niemand der beiden wagte etwas zu sagen. Schließlich ergriff Yaîn wieder das Wort und unterbrach somit das Schweigen. „Ich werde wieder gehen! Wegen mir, wirst du noch in Gefahr geraten, kleiner!“ Da war es wieder… dieses Wort, was Kougaiji so abgrundtief hasste und doch klang es aus Yaîn´s Mund so anders, so gut. //Kleiner// dachte sich Kougaiji und ein lächeln umspielte seine Lippen. Genauso hatte er ihn damals auch immer genannt, damals als sie als Feinde auseinander gegangen waren, sich regelrecht bekriegt haben…
„Wohin wirst du gehen?“ fragte Kougaiji nach, Yaîn antwortete einige Zeit nicht „Das ist egal! Ich werde dahin gehen, wo du mich nicht finden kannst!“ Er lächelte viel sagend, dann verschwand er aus der Gasse und lies Kougaiji einfach zurück…

Spike

Spielerin:

Name: Kerstin
Alter: 19
E-Mail: hundeecke@forenhoster.com

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Ihre Rolle:

Name: Spike
Alter: 21
Charakter: er denkt ned groß drüber nach was er tut und ist nur auf sein vorteil aus.. ISt oft launisch und ungehobelt…

Aussehen:

Familie Sohn Tyler

Bemerkung:
Spike ist bei seinem Vater aufgewachsen, dieser hat oft Frauen vergewaltigt, war oft mit seinem Sohn Nachts unterwegs, in Puffs. Irgendwann trifft Spike eine Gang, mit Kampfhunden, und darf sich ihnen anschliessen. Er begleitet sie 3 Wochen, als sie einen tribe angreifen, den Kampf aber verlieren. Spike ist rechtzeitig abgehaun, und hat sich in einer Scheune hinter dem Haus versteckt, als da eine junge Frau reinkam, konnte er sich nicht beherrschen, und hat sie vergewaltigt.
Er bereut es, ist seitdem immer im Wald um den Tribe unterwegs, und verfolgt sie auch jetzt. Plötzlich steht er vor ihnen….

Mee^^

Tja, das bin ich in schwarz-weiß

Vor der WG

Bei nem Fotoshooting

Bei nem Event

Da hab ich nachgedacht

Da hab ich ebenfalls nachgedacht

Ein Fotoshooting, als angehender star muss man auch sowas machen

Da habsch mich vorm Konzert entspannt

Ich bin ziehmlich ausgeflippt

Da haben Ben und Jolie mich zum Lachen gebracht

Das war im Urlaub

Das war auch bei nem Fotoshooting

Im Urlaub, wo weiß ich nicht

Da hat Joel mich gerufen und ich mich umgedreht

Das war auch mal wieder im Urlaub

Das war vor nem Auftritt

Ein Auftritt

Und noch einer

So, das wars erst mal

anmeldung

About you*

Name: Jeanette
Alter: 16
Mail: jeanette_mittendrein@hotmail.com
ICQ/MSN: 284320625

*The Game*
Name: Alyssa Milano (bin ich nicht einfallsreich lol)
Alter: 22
Herkunft: Spanien
Organisation: Fight Racers
Wohnhaft: NY
Cara: Alyssa ist sehr aufgeweckt, und sie kann keine 5 Minuten still sitzen. Abends ist sie immer dort anzufinden wo etwas los ist. Sie will zur Zeit keine Beziehung, da ihr Verlobter erst vor 3 Monaten bei einem Flugzeugabsturz ums leben gekommen ist, gegen One Night Stands hat sie nichts, da dass für sie eine gelegene Abwechslung ist. Sie hat auch nichts dagegen, wenn ihr „Partner“ mal eine Frau ist. Sie ist total direkt, und sagt immer ihre Meinung, was sie desöfteren in Schwierigkeiten bringt. Sie auch sehr stur, auch wenn sie weiß das sie im Unrecht ist, würde sie das nie zugeben, dafür ist sie viel zu Stolz. Sie kann ab und zu ganz schön zickig sein, das hält sich aber in Grenzen, zumindest so lange sie bekommt was sie will. Alyssa ist jetzt keine Profi Rennfahrerin, aber sie nimmt es sehr ernst. Ihr Auto liebt sie überalles, da es ihr ihr Verlobter geschenkt hat. Sie hat einige Tätowierungen, und will sich auch noch welche machen lassen, und sie hat auch Piercings.
Vergangenheit: Alyssa wuchs in Spanien zusammen mit ihren Eltern und 2 jüngeren Brüdern auf. Ihre Eltern haben eine Hotelkette und sind daher sehr reich. Sie war es gewohnt alles zu bekommen was sie wollte, ohne dafür etwas tun zu müssen. Mit der Zeit ging ihr dieses verwöhnt werden und immer die brave Tochter zu spielen, sehr auf die Nerven, sie fing an mit den „falschen“ Leuten zu verkehren, nahm eine Zeitlang Drogen, und kam auch so zum Rennfahren. Sie entdeckte das Autofahren mit etwa 17 Jahren, in dieser Zeit fuhr sie noch illegal mit den Jungs aus ihrer Klasse um die Wette. Als ihre Eltern dann auf ihr kleines „Geheimnis“ kamen, schmissen sie sie raus, mit 20 zog sie dann nach New York. Wo sie auch ihren zukünftigen Verlobten kennen lernen sollte, auch er war in der Rennfahrerszene. Er machte dies aber legal, im Gegensatz zu Alyssa. Sie schloss sich vor ungefähr einem Jahr den Fight Racers an, und ist dort sehr glücklich. Vor 3 Monaten kam ihr Verlobter dann bei einem Flugzeugabsturz um, was sie irgendwie kalt werden ließ…
Bild: http:// http://www.super-sportwagen.com/modules/coppermine/albums/jaguar/xkr/xk20040066extlo.jpg
Job: studiert Kunst
Star auf dem Bild: Alyssa Milano

Sonstiges: gelesen :)

haflinger

Haflinger Pferde, die hübschen Füchse mit der hellen Mähne haben eine weltweite Verbreitung erfahren und in Deutschland gelten sie schon seit vielen Jahren als die beliebtesten Kleinpferde und werden in allen Landesteilen von Bayern bis Schleswig-Holstein gezüchtet, in der Freizeit und im Sport eingesetzt.

Ihren Ursprung hat diese vergleichsweise junge Rasse in den Bergen Südtirols, wo 1874, also vor nunmehr 125 Jahren, bei Josef Folie in Schluderns im Vinschgau ein Hengstfohlen geboren wurde, welches später als Begründer dieser Rasse bekannt werden sollte. Es war der Goldfuchs 249 Folie, der Stammvater der heute weltweit beliebten Haflingerrasse. Als Trag- und Zugpferd leistete der Haflinger, der seinen Namen übrigens der Region um das kleine Bergdorf Hafling oberhalb von Meran verdankt, den Bergbauern über viele Jahrzehnte bei ihrer schweren Arbeit treue Dienste. Genügsamkeit, hohe Trittsicherheit im schwierigen Gelände und eine enorme Leistungsbereitschaft zeichnen noch heute diese Pferderasse besonders aus. Die enge Verbundenheit des Haflingers mit der Volkskultur dieser Region kommt auch heute noch bei zahlreichen Veranstaltungen zum Ausdruck.
In Deutschland begann der Aufbau der Haflingerzucht in den 30er Jahren vornehmlich in Bayern, wo die stämmigen Pferde bei den Gebirgstruppen des Heeres und in den bäuerlichen Betrieben -vornehmlich in den Bergregionen- Verwendung fanden.Ab der 50er Jahre breitete sich die Zucht immer mehr nach Norden aus, und heute findet man den Haflinger mit unterschiedlichen Populationsstärken in allen deutschen Bundesländern.

Mit knapp 10.000 Zuchtstuten und ca. 500 Zuchthengsten bilden die Haflinger heute die mit Abstand größte Rassegruppe innerhalb der deutschen Kleinpferdezucht. Ihr Anteil beträgt ca. 30 %, und Deutschland ist damit nach wie vor das größte Haflingerzuchtgebiet überhaupt. Da jedoch nur die Zuchtpferde bei den Verbänden eingetragen sind, darf man sicher von 40.000 bis 50.000 Blondschöpfen ausgehen, die sich in deutschen Ställen und Weiden tummeln. Eine stark auf den Verwendungszweck Reiten und Fahren hin ausgerichtete Selektion haben den Haflinger zu einem vorzüglichen Partner für Freizeit und Sport werden lassen. Durch seine solide Konstruktion und ein Stockmaß zwischen 140 und 150 Zentimetern ist der Haflinger ein ausgezeichneter Gewichtsträger und somit ein Pferd für die ganze Familie. Das ausgeglichene Temperament und seine sprichwörtliche Gelassenheit machen ihn angenehm im Umgang.

Der zu Beginn überwiegende Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft spielt jedoch nur noch eine untergeordnete Rolle. Durch gezielte Selektionsmaßnahmen präsentiert sich der Deutsche Haflinger heute modern und leistungsfähig als idealer Partner für Freizeit und Sport.
Den hohen Standard der deutschen Haflingerzucht demonstrieren die Züchter jährlich auf nationalen und internationalen Zuchtveranstaltungen. Das große internationale Interesse an den deutschen Zuchtprodukten sind ein klarer Beweis für die richtige Zuchtpolitik. Deutsche Haflinger stehen heute in allen europäischen und mehreren außereuropäischen Ländern in Zuchtverwendung. In Japan, den USA und Kanada werden sie ebenso geschätzt wie in den skandinavischen Ländern und in Südeuropa. Selbst im Ursprungsland Südtirol möchte man auf das hohe Leistungspotential der deutschen Haflingerzucht nicht verzichten.

Eine möglichst schnelle Harmonisierung der Standards der Haflingerzucht in Europa ist für diese Rasse unverzichtbar. Unterschiedliche Auffassungen über die Verwendung arabischer Blutanteile in der Zucht führen häufig zu Irritationen und der Ausgrenzung eines Teils der Population bei internationalen Zuchtveranstaltungen.

In Deutschland befassen sich 15 regionale Zuchtverbände und eine Vielzahl von Vereinen und Interessengemeinschaften mit der Zucht und der Verbreitung des Haflingerpferdes.

Internationale und nationale Spitzenplatzierungen von deutschen Haflingern im Fahrsport – erinnert sei hier an den Mannschaftssieg bei den Europameisterschaften der Pony-Vierspänner und den Sieg von Abel Unmüßig bei den Deutschen Meisterschaften, den Titelgewinn von Anja Ebert beim internationalen Vierspännerturnier im österreichischen Ebbs und den Sieg von Konrad Gross in der internationalen Zweispännerkonkurrenz auf der gleichen Veranstaltung kennzeichnen den hohen Stellenwert des Haflingers im Sport.

Immer häufiger sind die sympathischen Füchse mit dem weißen Langhaar auf Turnierveranstaltungen anzutreffen und mischen unter dem Dressur- und Springsattel sowie in den Fahrsportwettbewerben kräftig mit. Für alle in diesem Sport startenden Pferderassen ist der Haflinger eine ernstzunehmende Konkurrenz geworden. Immerhin konnten sich im Turnierjahr 2003 in Deutschland 634 Haflinger in den Kategorien A und B im Reit- und Fahrsport platzieren und 78.050 Euro an Preisgeldern einstreichen. (siehe auch Haflingerturniere)
Ein Meilenstein im Haflingersport war mit Sicherheit das 1. Europa Championat der Haflinger im österreichischen Stadl Paura 2003.

Der größte Teil der im Sport verwendeten Haflinger startet jedoch nach wie vor in den unteren Klassen und kann sich hier bestens behaupten. Ebenfalls nicht erfaßt ist die große Zahl der Wander- und Freizeitreiter, die in dem Haflinger Pferd einen idealen Partner gefunden haben.

Neben den klassischen Disziplinen des Turniersports trifft man den Haflinger immer häufiger im Lager der Westernreiter an. Gute Platzierungen in den Finales der Deutschen Meisterschaften sprechen hier eine deutliche Sprache.

Wander-, Trekking- und Distanzreiter schätzen den Haflinger wegen seines ausgeglichenen Temperaments, des angenehmen Charakters und der enormen Leistungsbereitschaft.