>> Menuca|Niemals endende Suche.
,,Lass sie ihn Ruhe!”, schrie Mangani mit angelegten Ohren den Hengst vor ihm an. Menuca, seine Schwester stand mit angsterfülltem Blick hinter ihm.
Indepence, der schwarze Hengst hatte sich vor ihm aufgerichtete, funkelte ihn spöttisch an.
Schon viele Stuten hatte der Hengst vergewaltigt, diesmal sollte Menuca dran sein. Nein! Niemals würde er sie bekommen!
,,Zisch ab!”, Schnauzte Indepence ihn mit bitterbösen Blick an. ,,Deine Schwester und ich möchten gerne alleine sein!”, dieses spöttische Grinsen…wie Mangani es hasste.
Menuca hatte die Augen geschlossen, wartete hoffend bis alles vorbei sein würde. Plötzlich ein dumpfer Knall, sie öffnete ihre Augen, Mangani kämpfte mit dem Schwarzen! ,,Mangani…”, flüsterte sie mit zitternder Stimme. Niemand hatte es bis jetzt geschafft Indepence zu besiegen.
Sie wollte vorgehen, plötzlich ein Art Knacksen, Mangani lag blutüberströmt auf dem Boden. Tot. ,,Mangani? Mangani!”, sie schrie nun, Tränen liefen ihre Gamaschen hinunter auf den harten Steinboden welcher sich unter ihr befand.
Ein verächtliches Schnauben holte sie in die Realität zurück. Indepence.
,,Verschwinde!”, schrie sie ihn an, seine Reaktion war nur ein spöttisches Grinsen. ,,Na los, ich sagte du sollst abhauen!”, fauchte sie weiter.
,,Na, na, wie redest du denn mit mir?”, amüsiert ging der schwarze auf die zitternde Braune zu.
Er strich ihr über die Kruppe, sie zuckte zusammen, wusste was nun kommen würde. Er würde sie vergewaltigen, so wie er es schon bei den anderen getan hatte.
Schlagartig verkrampfte sie sich, schnappte wütend nach ihm.
Menuca blieb die Luft weg, der Rapphengst drückte sie kräftig gegen eine Felswand. ,,Es hätte auch einfacher werden können…”, flüsterte er hämisch in ihr Ohr, maschierte dann ohne die Stute auch nur einmal aus den Augen zu lassen hinter sie.
Ein hämisches Lachen, dann spürte die Braune ein irrsinniges Gewicht auf ihrem zierlichen Körper.
Dann nur noch Schmerz, Schmerz und Trauer. Er war noch auf ihr, sie begann plötzlich zu weinen. Die Tränen flossen nur so, sie konnte nichts dagegen tun.
Die Minuten schienen ihr wie Stunden, bis er endlich abstieg, das bekommen hatte was er wollte.
Nochmal ein Lachen, dann war er weg, ließ die zitternde Menuca zurück.
Menuca sank kraftlos auf den Boden, weinte immer weiter, eins schwor sie sich an diesem Tag: Rache! Rache an dem schwarzen Hengst mit dem Namen Indepence, im Sinne ihres Bruders Mangani.
Am nächsten Morgen war der Hengst fort, abgehauen. Warum? Ein Rätsel, nicht nur ihr, auch den anderen.
Die Stute machte sich auf den Weg, folgte ihm, sucht ihn seitdem, um es ihm irgendwann heimzuzahlen.